8 Stunden im Himmel

(Übersetzt von Spanisch in Englisch: Alfredo Ramirez)
(Übersetzt von Englisch in Deutsch: Hanna Kaufmann-Staub)


8 Stunden im Himmel von Ricardo Andrés Cid Castro

Der Herr sagt: “Ich sende diese Botschaft zu meinem Volk hier auf der Erde, weil ich im himmlischen Bereich existiere.“

Offenbarung 4, 1
Danach wurde mir etwas anderes gezeigt. Ich sah im Himmel eine geöffnete Tür und hörte, wie die gleiche Stimme, die schon zuvor mit mir gesprochen hatte und die wie eine Posaune klang, zu mir sagte: “Komm hier herauf! Ich werde dir zeigen, was nach den Dingen, von denen du bereits gehört hast, noch kommen muss.“


Offenbarung 5, 11
Dann sah ich eine unzählbar grosse Schar von Engeln – tausend mal Tausende und zehn tausend mal Zehntausende. Sie standen im Kreis rings um den Thron, um die vier lebendigen Wesen und um die Ältesten, und ich hörte, wie sie in einem mächtigen Chor sangen: „Würdig ist das Lamm, das geopfert wurde, Macht und Reichtum zu empfangen, Weisheit und Stärke, Ehre, Ruhm und Anbetung!“

Gemeinde, bitte hört, was in meinem Leben geschehen ist.


Der Ruf

Der Herr fing an, in einem Traum mit mir zu sprechen. In diesem Traum ging ich aus meinem Haus. Ich ging auf der Strasse in meiner Nachbarschaft und fühlte, wie jemand mich an den Armen nahm und in den Himmel hob. Ich rann-te in den Wolken umher und verherrlichte Gott. Dann kam ein helles Licht über mich und eine Stimme sagte aus dieser Helligkeit: „Ricardo, Ricardo. Kündige deinen Job, denn ich will etwas mit deinem Leben und meiner Gemein-de auf der Erde tun.“ Nachdem ich diese Worte gehört hatte, zitterte ich heftig und erwachte aus meinem Traum. Ich stand auf und fing an zu Gott zu schreien und zu fragen: „Was ist das, Herr?“

In dieser Stimme lag viel Nachdruck. Sie ging mir viele Tage nach. Ich legte mich wieder schlafen und hatte wieder denselben Traum. Der Herr wiederhol-te die gleiche Botschaft. Dies wiederholte sich einige Male. Da wachte ich schreiend auf, weil Gottes Stimme jedes Mal lauter wurde. Ich zitterte und schrie.

Meine Eltern kamen und fragten: „Was ist los?“ Ich erzählte ihnen meinen Traum. Meine Mutter betete für mich und sagte: „Wenn der Herr zu dir spricht, dann wird er dir Verständnis geben. Wir beteten die ganze Nacht durch bis es Zeit für mich wurde, zur Arbeit zu gehen. Wir baten den Herrn, uns ein Zeichen zu geben, damit wir wussten, ob er es war, der zu mir sprach.

Ich duschte mich und ging zur Arbeit. Ich arbeitete bei „Chile Laboratories“. Ich liebte meine Arbeit. Ich fuhr mit dem Bus dorthin. Als ich aus dem Bus stieg, sagte jemand zu mir: „Was machst du hier? Du solltest nicht länger hier sein.“ Bei anderen Gelegenheiten sagten andere Leute das gleiche. Das erstaunlichste dabei war, dass sie nicht einmal wiedergeboren waren. Das war das Zeichen, das Gott mir gab. Nach dem mir dies bewusst wurde, entschloss ich mich, zu meinem Chef zu gehen und zu kündigen. Ich sagte ihm: „ Ich muss die Firma verlassen, weil Gott mir dies gesagt hat.“

Wenn der Herr uns etwas befiehlt, dann MÜSSEN wir gehorchen.

Mein Chef war beunruhigt und fragte mich:“ Was willst du dann machen? Wo willst du einen Job finden, der so gut ist wie dieser?“ Ich sagte ihm, dass ich Gott gehorchen will. Also gab er eine grosse Abschiedsparty für mich. Zwei Tausend Leute nahmen daran teil. Danach sammelte ich meine sieben Sachen und ging nach Hause.

Ich kam weinend zu Hause an. Meine Mutter empfing mich schon an der vor-deren Gartentüre. Ich sagte ihr, dass ich meinen Job gekündigt habe, weil der Herr dies durch die verschiedenen Leute bestätigt hatte. Sie antwortete: „Wenn der Herr zu dir geredet hat, dann soll er mit deinem Leben tun, was ihm gefällt.“

Wir gingen ins Haus uns sprachen miteinander bis die Nacht hereinbrach. Ich sagte ihr dann, ich müsse ins Bett, Gott möchte heute Nacht in einem Traum zu mir sprechen. Aber es geschah nicht so, wie ich gedacht hatte. Er wollte auf einem anderen Weg zu mir sprechen.

Als ich ins Schlafzimmer ging und meine Kleider auszog, fing der Raum an zu beben. Ich rief: „Ein Erdbeben kommt über Santiago, Chile!“ Ich versuchte mein Zimmer zu verlassen, aber jemand unsichtbares hinderte mich daran. Ich konnte meine Familie im anderen Zimmer sehen und rief um Hilfe. Aber sie konnten mich nicht hören. Jetzt weiss ich, dass dieses unsichtbare Wesen ein Engel des Herrn war. Ich trat zurück und legte mich aufs Bett und schrie zu Gott. Ich bat ihn, mir zu zeigen, was hier abläuft.

Dann sprach eine hörbare Stimme zu mir. Der Heilige Geist sprach mit einer wunderschönen Stimme: „Ricardo, jetzt, da du dein Job gekündigt hast, möchte ich, dass du in die Kirche gehst und sieben Stunden jeden Tag betest. Und zwar für dein Leben und für meine Gemeinde auf der Welt.“ Nach dem der Herr aufgehört hatte zu reden, hörte auch das Zimmer zu beben auf. Ich streckte meine Hand durch die Türöffnung und stellte fest, dass ich das Zimmer wieder verlassen konnte.

Dann rannte ich zu meiner Mutter und rief: „Ich habe die Stimme des Heili-gen Geistes gehört.“ Danach verliess ich mein Heim und rief es draussen her-um. Einige Leute glauben nicht, dass Gott heute noch zu Menschen spricht. Aber ich sage Dir, es ist wahr. Er spricht zu Leuten! Wenn der Herr zu Abra-ham sprechen konnte, kann er auch zu uns, seiner Gemeinde, sprechen!


Die Fürbitte

Ich ging in die Kirche uns sprach mit dem Bischof. Wir kamen überein, die Kirche jeden Morgen um 8.00 Uhr zu öffnen, damit ich beten konnte und somit Gottes Befehl ausführen konnte. Jeden Morgen ging ich zur Kirche und betete eine, zwei, drei Stunden. Dann wusste ich nicht mehr, was ich beten sollte und fragte Gott: „Herr, was kann ich noch beten? Ich habe noch vier Stunden!“

Dann hörte ich, wie es unterirdisch zu rumpeln anfing. Es fing bei der Hinter-tür der Kirche an. Ich fühlte, wie die Kirche von links nach rechts zu schwan-ken begann wie eine betrunkene Person. Während dieses Schwankens sprach der Herr hörbar zu mir. Nicht mit derselben Stimme wie im Traum. Im Traum war die Stimme voller Autorität. Jetzt war sie voller Trauer: „Ricardo, Ricar-do bete für meine Gemeinde! Meine Gemeinde ist nicht mehr dieselbe! Meine Gemeinde auf der Welt hat sich verändert. Sie hat den Glauben verloren. Sie glaubt nicht mehr an meine Existenz! Sag meiner Gemeinde, dass ich existie-re!! Bete für sie, denn sie betet und fastet nicht mehr!“ Das Schwanken hörte auf, nachdem der Herr aufgehört hatte zu reden. Ich begann Fürbitte zu leisten. In den restlichen vier Stunden ging ich in der Kirche auf und ab und bat Gott, sein Volk wieder zu erwecken.

Am Donnerstag der zweiten Fürbitte-Woche wachte ich mit starken Schmer-zen in meinen Knochen und Gelenken auf. Ich wollte nicht aufstehen. Meine Mutter weckte mich und sagte mir, ich solle zur Kirche gehen. Aber ich klag-te, dass ich Schmerzen hatte. Sie empfahl mir, zu Hause zu beten. Ich erin-nerte sie jedoch daran, dass Gott speziell gesagt hatte, dass ich in der Kirche beten sollte. Da half sie mir, mich anzuziehen und nahm mich zur Kirche mit. An diesem Morgen waren viele betende Menschen in der Kirche. Ich bat sie, für mich zu beten wegen meinen Schmerzen. Ich empfing übernatürliche Stärke von Gott!! Hallelujah!

Ich begann betend hin und her zu gehen. Flehte zu Gott um Gnade für Chile, für Familien, Drogenabhängige und für die Gemeinde. Ich beendete meine Fürbittezeit und kam am Abend wieder zu einem Gottesdienst.


Die Vorbereitung

Nach dem Segen des Bischofs hob ich meine Hände und fühlte, wie jemand an mir vorüber ging und meinen Rücken berührte. Ich verlor alle meine Kraft und fiel zu Boden. Der Bischof fragte, was mit mir los sei. Ich wusste es nicht. Ich hatte keine Kraft und konnte kaum sprechen. Dann umgaben mich die Ge-meindeleute und beteten und riefen in Zungen. Jemand von der Gemeinde konnte einen Engel sehen, der in die Kirche kam und mich bat, meinen Körper zu verlassen. Der Bischof sagte nachdrücklich: „Du wirst deinen Körper nicht verlassen!“ Als er dies sagte, hörte der Engel auf, mir zu deuten.

Siehst Du, jede Person, die Autorität in Jesus hat, wird vom Engel des Herrn respektiert.

Dann fragte mich der Bischof: “Wie lange möchte dich der Engel mitnehmen?” Ich fragte den Engel: „Nimmst du mich für eine, zwei oder drei Stunden mit?“ Der Engel antwortete: „Nein, du wirst für acht Stunden fort sein und Jesus im dritten Himmel treffen. Er möchte mit dir sprechen.“ Dann erzählte mir der Engel: „Ich bin nicht derjenige, der dich zum Himmel eskortiert. Denn ich bin dein Schutzengel, der dich jeden Tag, den du auf dieser Erde verbracht hast, bewahrt hat. Zwei andere Engel werden um Mitternacht vom Himmel her kommen und dich mit in den dritten Himmel nehmen. Ich sagte dies dem Bi-schof und er entschied, mich in einem Auto eines anderen Bruders zu einer Wohnung eines anderen Pastors im zweiten Stock zu bringen.

Ich lag dort in einem Zimmer. Wir hörten Hunde bellen und Menschen rufen.

Nach dieser Erfahrung sagte man mir, dass zwei Männer in hellen, weiss-scheinenden Kleider mitten auf der Strasse erschienen und in den ersten Stock des Gebäudes gingen. Dann kamen sie in den zweiten Stock, in dem ich war.

Diese Engel waren schön. Sie hatten scheinendes weisses Haar, weisser als Schnee. Ihre Augen waren wie Perlen. Ihre Haut war weich wie Babyhaut. Ihre Körper jedoch waren muskulös wie der eines Bodybuilders. Diese Engel sind kraftvoll!!.

Ich sagte dem Bischof, dass die Engel da waren, die gesandt worden waren, um mich mit zum Himmel zu nehmen. Einer der Engel deutete mir, ich sollte meinen Körper verlassen. Während dessen bekam ich wieder Schmerzen in meinen Knochen. Der Bruder neben mir begann, mich zu massieren. Er sagte mir, dass mein Körper eiskalt wurde. Sie gingen und holten tragbare Heizöfen, um meinen Körper wieder aufzuwärmen. Als die Engel mich riefen, meinen Körper zu verlassen, wurde ich verzweifelt und bewegte mich von einer Seite auf die andere. Ich fühlte, wie der Tod über meinen Körper kam und ich rief meinen Brüdern in Christus zu: „Beerdigt mich nicht. Ich komme zurück!“


Die Reise

Ich verliess meinen Körper und hüpfte auf das Bett. Ich sah meine Brüder in Christus, wie sie meinen Körper anfassten und sagten: „Er ist gegangen. Er hat seinen Körper verlassen.” Aber ich war gerade neben ihnen und sagte: „Hier bin ich.“ Aber sie konnten mich nicht sehen. Ich hatte einen unver-wüstlichen geistlichen Körper. Meine Brüder fingen an, meinen Körper in Decken zu wickeln.

Einer der Engel sagte mir: „Es ist Zeit, zu gehen. Der Herr wartet auf dich.“ Jeder Engel nahm mich bei einem Arm und sie hoben mich auf, dem Himmel entgegen. Ich schoss mit Lichtgeschwindigkeit durch die Atmosphäre. Ich sage dir das, auch wenn du es nicht glaubst: Mein Jesus Christus existiert und lebt für immer!

Später, als der Herr mir sagte, ich solle zurück zu meinem Körper gehen, fragte ich ihn: „Wer auf der Erde wird mir das glauben? Lass mich bei dir bleiben. Keiner wird mir diese Offenbarung glauben. Keiner. Denn sie haben keinen Glauben. Das fehlen des Glaubens auf der Welt ist gross. Wer glaubt mir diese Erfahrung?” Der Herr antwortete: “Jemand wird dir glauben. Dieje-nigen, welche zu meiner wahren Gemeinde gehören.“

Als ich in dieser Nacht meinen Körper verliess und mit einer unglaublichen Geschwindigkeit zum Herrn flog, konnte ich unter mir den Planeten Erde se-hen. Ich konnte auch die gigantische Sonne mit meinen eigenen Augen sehen. Ich sah, wie die Flammen explodierten und die Erde wärmten. Wir flogen wei-ter an vielen Sternen vorbei. Gott erlaubte mir aus einem Grund Sonne, Mond und Sterne zu sehen: Um euch allen zu sagen, dass unser Gott ein giganti-scher Schöpfer des Universums ist. Er ist nicht klein. Auf gar keinen Fall !!


Der zweite Himmel

Wir reisten mit grosser Geschwindigkeit weiter bis wir einen Ort erreichten, wo es keine Sterne mehr gab. Keine Schöpfung mehr. Nur noch Dunkelheit. Ich konnte hinunter schauen und all die Sterne unter mir sehen. Ich fürchte-te mich und fragte die Engel: „Wo nimmt ihr mich hin? Bitte, bringt mich wie-der zu meinem Körper auf die Erde zurück.“ Sie drückten mich ganz fest und legten je ein Bein um meine Beine und hielten mich. Ich begann mich in meiner Angst vornüber zu beugen in eine Position wie ein Embryo. Die Engel sagten: „Sei still! Wir nehmen dich in den dritten Himmel, wo Jesus auf dich wartet und mit dir sprechen möchte.“ Die Engel stoppten und ich schaute in alle Rich-tungen, aber ich konnte nichts sehen. Ich wusste nicht, wo ich war. Aber ich denke, ich war im zweiten Himmel.

Ich machte mich in dieser gebeugten Position auf alles gefasst während die Engel mich hielten. Plötzlich fühlte und hörte ich den schrecklichen Ton einer wilden Flucht (Stampede) über mir. Die Engel hielten mich ganz fest und sag-ten: „Ricardo, hab keine Angst. Jesus ist mit uns!“ Sie sagten weiter: „Schau nach oben!“ Ich war überrascht, was ich da zu sehen bekam. Da waren Bewe-gungen von Geschöpfen über uns. Einer der Engel sagte: „Schau, wir zeigen dir, was da ist.“

Einer der Engel bewegte seine Hand von einer Seite zur anderen. Er erhellte so den ganzen Himmel über uns, damit wir sehen konnten. Der ganze Himmel war voller Dämonen und Teufel – überall.

Der Herr widerstehe ihnen allen in Jesu Namen! Die Bibel ist wahr! Alles was auf dieser Erde vor sich geht, ist in der Offenbarung beschrieben. Jesus kommt bald!!! Wie kann ich dich davon überzeugen? Es ist soooo bald!

Ich fragte den Engel: “Was für ein Ort ist das?” Einer von ihnen antwortete: “Dies ist der himmlische Bereich der Dunkelheit. Satan und seine Dämonen wohnen hier. Ich sagte: „Darum ist so viel Böses auf der Erde! Diese Dämonen kommen von diesem Bereich auf die Erde und bewirken bei der menschlichen Rasse allerlei Formen von Zerstörung und Bösem.“ Es sind Millionen von Millio-nen. Man kann sie nicht zählen.

Der Engel deutete mir, ich solle genauer hinsehen. Sie zeigten mir die Gesichter dieser Kreaturen. Viele dieser schrecklichen Wesen sehen wir am Fernsehen. Diese Wesen waren sehr GROSS! Ich sah „the Thundercats“ und die „Power Rangers“ und andere Charakteren von Zeichentrickfilmen und Horrorfilmen real vor mir.

Die Filmemacher haben mit dem Teufel einen Vertrag gemacht, damit sie die-se Dämonen am Fernsehen und im Kino bringen können. Alle diese Zeichnungen kommen von diesem geistlichen Bereich, den ich gesehen habe.

Was denkst du, warum die Kinder heutzutage so rebellisch sind? Das ist we-gen diesen Dämonen. Sie kommen in eure Kinder während sie diese Shows, die diese Dämonen darstellen, sehen. Wir müssen unseren Kindern lernen zu er-kennen, was sie im TV sehen sollen und was nicht. Der Engel sagte mir, dass dies eine Realität und eine Wahrheit ist. All diese Dämonen existieren. Und Leute machen Verträge mit dem Teufel, um diese Dämonen auf die Erde zu bringen.

Diese Dämonen fingen an mich, die Gemeinde, den Vater, Jesus und die Erde zu verfluchen. Sie respektieren Gott und seine Schöpfung nicht.

Dann sah ich einen Kobold namens Hugo. Dies ist ein populärer Zeichentrick-film-Charakter in Chile. Er war schrecklich anzusehen! Er kam mir ganz nahe uns sagte mir: „Wir werden auf die Erde gehen und alle Kinder töten!“

Was meinst du, warum Kinder andere Kinder töten? Manche von ihnen sagten, es kam etwas aus dem Fernsehen und sagte mir dies und jenes. Diese Dämo-nen pflanzen Hass auf der Welt. Der Herr soll Chile befreien und reinwa-schen!

Einer der Engel sagte: “Schau weiter.” Und der Dämon sagte: „Wir haben ver-sucht, die Gemeinde zu zerstören. Aber wir können nicht. Denn jedes Mal, wenn wir eine zerstört haben, kommen tausende um die tote Gemeinde zu ersetzen!“

Seit den Anfängen der Gemeinde versuchte Satan, sie zu zerstören. Die Ge-meinde, welche das wahre Evangelium predigt und die Werke Gottes tut. Aber Satan kann es nicht, weil Jesus uns beschützt! Ehre sei Gott!

Dann sagte der Dämon: „Lass uns etwas Neues ausprobieren. Lass uns in die Gemeinde gehen, denn dort hat es viele, die uns gehören. Wir brauchen diese Menschen um Klatsch und Tratsch und Spaltungen unter die Brüder zu streu-en. Wir werden Gemeinden durch Klatsch und Tratsch zu fall bringen. Der Heilige Geist wird betrübt sein und die Gemeinde verlassen.“ Der Teufel geht umher und hält Ausschau, wo er die Menschen, welche die Gerechtigkeit Got-tes lieben, zerstören kann. Wie es in diesem Vers heisst:


1. Petrus 5, 8
Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne.

Ich wollte nichts mehr sehen. Aber der Engel sagte mir, ich solle weiter schauen was geschieht. Ich sah wie die Dämonen in alle Richtungen zerstoben als ein einzelner hell scheinender Stern näher kam. Er brachte Lobpreis und Anbetung für den Herrn. Es war gar kein Stern. Es waren Millionen von En-geln. Sie ritten auf weissen Pferden und priesen den Herrn der Heerscharen! Sie riefen: „Heilig, heilig, heilig ist der Eine, der lebt von Ewigkeit zu Ewig-keit! Der Herr ist das Alpha und das Omega. Der Anfang und das Ende. Und alles was Atem hat, lobe den Herrn!”

Dann sah ich eine grosse Schlacht. Danach waren die Dämonen verschwunden. “Fürchte dich nicht mehr. Denn es gibt mehr Engel mit uns als auf der Seite des Feindes!”


Der dritte Himmel

Die Engel bahnten einen Weg zum dritten Himmel. Sie teilten sich in zwei Gruppen. Eine zur Rechten die andere zur Linken. Es war ein offener Weg in den dritten Himmel! Man konnte die himmlische Stadt Gottes sehen. (Es gibt einen Satelliten auf der Erde, der Bilder von dieser Stadt aufgenommen hat. Die himmlische Stadt existiert! Das kam im Radio und Fernsehen.) Ich konnte diesen Weg von herrlichen und wunderbaren Engeln sehen. Sie hatten die ganze Region von Dämonen gesäubert und sie hörten nie auf, Gott zu preisen und seinen Namen zu ehren! Der Engel stellte mich vor diese Engelschar und sagte mir: „Du musst hier warten!“

Dann sah ich in der Ferne eine Person mit weissen Gewändern auf einem wei-ssen Pferd reitend von der himmlischen Stadt her auf mich zu kommen. Wäh-rend dieses Wesen näher kam, hörten die Engel nicht auf zu preisen und Got-tes Namen zu erhöhen. Die Person kam bis auf 4 Meter an mich heran. Es war ein sehr schönes Wesen. Viel schöner als die anderen Engel.

Ich erwartete, dass er zu mir sprach, aber er schaute mich eine weile an, dann rief er: „Ich bin! Ich bin Michael, der Erzengel. Ich bin der Verantwort-liche, dich und die Gemeinde auf der Erde zu beschützen!“ Ich bin dem Er-zengel Michael Auge in Auge gestanden. Er war ein kostbares Wesen!


Die goldene Stadt

Der Erzengel drehte zur Seite und wies mir den Weg in die himmlische Stadt. Er sagte: „Tritt ein! Der Herr Jesus wartet auf dich!“ Ich ging auf dem Weg vor der Stadt. Die Engel priesen immer noch den Herrn. Ich weinte und wein-te, als ich diese Stadt ansah.

Die Stadt war aus purem durchsichtigem Gold und die Eingangstore waren aus Perlen. Die Böden sahen aus wie Kristalle. Ich habe noch nie so etwas auf der Erde gesehen noch kann ein Mensch so etwas machen. Der Architekt war un-ser Herr und Gott des Universums.

Ich war ausserhalb der Stadt und die Eingangstore waren weit offen. Und diese Türen sind immer noch offen. Ich konnte hinein sehen. Die Wände wa-ren aus Rubinen und Saphiren und Perlen. Einfach brilliant! Und vom inneren der Stadt drangen Millionen und Abermillionen von Stimmen, die Gott priesen, nach draussen. Ich zitterte als ich das hörte.

Ich hörte eine einzige Stimme, die den Himmel erschütterte, und daneben diese Millionen und Abermillionen die Gott priesen und sagten: „Heilig, heilig, heilig ist das Lamm Gottes und der Vater dem alle Ehre gebührt für immer und ewig! AMEN!“ Diese grosse Stimme rief: „Seit heilig, denn ich bin heilig! Nur die Heiligen werden zu diesem Ort kommen! Denn ohne Heiligkeit wird niemand den Herrn sehen.“ Ohne Heiligkeit wird niemand ihn sehen!

Eine Stimme sagte: “Tritt ein!” und ich ging in die Stadt hinein.


Der König der Könige

Ich sah einen wunderbaren Thron, der aus flüssigem Feuer war. Dieses Feuer kam aus dem Thron. Ich sah genau hin und sah Jesus. Den König aller Könige und den Herrn aller Herren!

Ich fiel vor ihm auf die Knie und hatte keine Kraft mehr. Er streckte seine Hand aus der Flamme zu mir uns sagte: „Steh auf!“ Ich kam wieder zu Kräften und stand auf. Ich fing an, ihn an Händen und Füssen und seinem ganzen Körper zu berühren.

Dann sah ich sein Gesicht. Es ist nicht so, wie die Künstler auf der Erde es gemalt haben. Viele Menschen machen Götter aus Holz und viele andere Bil-der. Aber ich will euch sagen, Brüder, Jesus sieht nicht so aus wie diese Bil-der. Er ist ein sehr muskulöser Gott! Er ist kein mittelmässiger Gott! Er ist ein kraftvoller Gott! Er sagt: „ Ich bin kein Gott aus Kalk oder Holz. Ich bin lebendig. Ich existiere!“ Er sagte wieder: “Sag meiner Gemeinde auf der Welt, dass ich real bin. Ich lebe wirklich und existiere! Sage meinem Volk, dass der Himmel real ist und dass ich auf sie warte!“


Die Gemeinde Jesu

Er sagte mir: “Komm, geh mit mir und ich zeige dir etwas Grosses.” Wir schauten nach unten und konnten die Erde sehen und alles was auf ihr ge-schah. Jesus sagte: „Ich kann alles sehen, was meine Gemeinde tut.“

Er weiss, was wir tun. Und ich sah viele von euch vom Himmel aus.

Jesus sagte mir: „Schau meine Gemeinde an!“ Und ich sah Bruder gegen Bru-der, Gemeinde gegen Gemeinde. Jesus sagte dann: „Meine Gemeinde hat ihren Glauben verloren. Sie wollen nicht an mich glauben. Das Böse hat sich auf der Erde vervielfacht und die Menschen wollen nicht glauben, dass ich existiere. Sag meinem Volk, ich werde etwas Grosses auf der Erde tun! Meine Gemeinde ist rückfällig anstatt wachsend.“

Der Herr begann, über seine Gemeinde zu weinen und sagte: „Das ist nicht meine Gemeinde!“ Ich sagte: „Herr, rede doch nicht so! Wir sind doch deine Gemeinde.“ Der Herr antwortete mir: „Nein, meine Gemeinde wandelt in wun-derwirkender Kraft, Zeichen und Wunder! Meine Gemeinde ist geschrumpft! Nun, sag ihnen, ich komme und stelle sie wieder her.“

Er lud mich ein, weiter mit ihm zu gehen und wir gingen durch eine Tür. Der Boden war aus purem Gold. Ich rannte die goldene Strasse rauf und runter, nahm goldenen Staub vom Boden und warf ihn über mich.

Dann sagte mir der Herr, ich solle zurückgehen und euch erzählen, dass es goldene Strassen im Himmel gibt. „Das alles gehört meinem Volk“, sagte der Herr, „aber in meiner Gemeinde gibt es viele Diebe, die den Zehnten und die Opfer stehlen. Sag meinem Volk, dass kein Dieb in das Königreich der Himmel eintreten wird!“ Wir müssen unsere Leben vor dem Herrn in Ordnung halten.


Der Tisch

Danach sahen wir einen sehr langen Tisch für Millionen von Menschen. Darauf waren viele Speisen und Erfrischungen. Da waren auch viele Kronen und kristallene Gläser, um daraus zu trinken. Der Herr sagte: „Ricardo, dies alles ist bereit für mein Volk!“ Es war der Tisch, der für die Hochzeit des Lammes vorbereitet ist.

Es gibt eine andere Schwester in Christus. Sie war auch mal im Himmel und sie sah, wie die Engel hin und her gingen, um das Hochzeitsmahl vorzuberei-ten. Ich sagte dem Herrn: „Warum hat diese Schwester gesehen, wie die En-gel den Tisch vorbereiteten? Ich sehe hier keine Vorbereitung.“ Der Herr antwortete: „Weil die Vorbereitung beendet ist.“ Da gibt es Kronen für alle, die für den Herrn arbeiten und ihm gehorsam sind.


Die himmlische Uhr

Ich sagte: „Herr, wann kommst du dann zurück, wenn alles schon vorbereitet ist? Wie lange geht es noch? Zeig mir die Uhr. Wie viel Zeit bleibt uns noch auf der himmlischen Uhr?”

Viele andere Menschen hatten Träume von einer Uhr, die zeigten, dass es fast Mitternacht ist. Um Mitternacht sollte der Herr kommen. Ich fragte: „Herr, wann schlägt die Uhr Mitternacht? Geht es noch eine Minute oder fünf?“

Jesus studierte mein Gesicht für einen Moment. Dann sagte er: „Ricardo, im Himmel gibt es keine Uhr mehr!“ Ich antwortete: Nun, wenn da keine Uhr mehr ist, warum bist du noch nicht wieder gekommen?“ Jesus erhob seine Hand und streckte den Daumen und den Zeigefinger. Er machte das Zeichen für etwas ganz kleines und sagte: „Die Zeit, die noch übrig ist, ist einfach die Gnade des Vaters für die, welche zurückgefallen sind. Er gibt ihnen eine Chance umzukehren und die ersten Werke zu tun.“

Und der Herr der Heerscharen ist noch nicht zurückgekommen, weil er uns allen ein wenig Zeit gibt, umzukehren. Diese Zeit nennt man: „Eine Zeit der Gnade des Vaters.“ Jesus kann jeden Moment kommen. Wir müssen in von ganzen Herzen suchen, fasten und beten und die ersten Werke tun. (Ich bin beinahe fertig.) Jesus antwortete: „Wir sind in der Zeit der Gnade Gottes.“

Dann erschien ein Engel zu unserer Rechten und rief: “Die Zeit ist gekommen! Zeit ist beendet. Alle Vorbereitungen sind getan! Jesus empfängt seine Braut.” Der Herr kommt und alle Zeichen der Schrift sind erfüllt!

Die Filme zeigen, dass etwas katastrophales kommt. Die Wissenschaftler wissen, dass etwas Grosses geschehen wird. Sie verstehen nur nicht, was es ist. Nun wir, die Gemeinde, wissen, dass Jesus bald kommt.

Als der Engel aufgehört hat zu rufen, begannen die Millionen von Engeln zu hüpfen und sich zu freuen, weil die Braut endlich in den Himmel kommt. Ich fragte: „Was geht hier ab?“ Aber niemand schenkte mir Aufmerksamkeit. Sie freuten sich alle über diese gute Nachricht. Also machte ich mit und erhob Jesu Namen zusammen mit den Engeln.


Wieder zurück

In diesem Augenblick, als ich meine Arme hob, fühlte ich, wie jemand mich aus dem Himmel hob und mit extremer Geschwindigkeit runter sandte.

Gerade jetzt freuen sich alle Engel, weil die Braut zurückkommt. Ich kam zurück auf die Erde direkt neben die Kanzel, bei der ich jeden Tag betete.

Die Zeit ist so kurz! Wenn du mir nicht glauben willst, dann glaube eben nicht. Aber er kommt und dies wird für die Ewigkeit sein. Die Kinder Gottes wollen nicht an die Entrückung glauben. Bitte wacht auf! Um Gottes Willen wacht auf und erkennt die Wahrheit. (Ricardo weint)

Die Entrückung und die Trübsal

Der Herr war neben mir und sagte mir: “Ricardo, so würde die Entrückung aussehen, wenn sie gerade jetzt stattfände.” Es war mir dann möglich, die ganze Erde und den wunderbaren, schönen Heiligen Geist zu sehen. Dieser Geist, der uns Frieden und Freude gibt, verliess die Erde.

Dann sah ich einen Rauch in die Kirche kommen. Er umgab mich. Ich fragte den Herrn: “Was ist das?” Er sagte: “Das nenne ich die Entrückung.”

Ich sah, wie Menschen die Kirchentüren durchbrachen, in die Kirche kamen und riefen: “Wo sind meine Kinder? Sie sind alle weg!“ Alle Kinder der Erde waren weg, weil Gott nicht eines zurück lässt. Der erste, der die Kirche be-trat, war der Dirigent des Kirchenchors. Er rief: „Wo ist die Gemeinde? Ich wurde zurückgelassen. Ich blieb hier! Ich blieb hier!”

Dann sah ich den Pastor und andere Brüder und Schwester. Sie weinten. „Ich wurde zurückgelassen!“ Viele Eltern und Ehepartner suchten ihre Lieben und die Menschen in der Gemeinde antworteten: „Eure Lieben sind nicht hier. Der Herr hat sie weggenommen!“ Dann weinten die Leute. „Dann ist das also alles wahr! Jesus ist gekommen und hat seine Braut geholt!“

Menschen weinten und lamentierten. Sie wünschten sich, dass sie an Jesus geglaubt hätten. Jeder, der nicht an Jesus als den Retter glaubt, ist verloren.

Ich sah viele Menschen und Pastoren weinen. Und die Menschen forderten den Pastor heraus: „Warum hast du uns nicht die Wahrheit erzählt? Warum lehrtest du uns nicht Heiligkeit und hast uns gewarnt? Es ist alleine deine Schuld, dass wir hier zurückgelassen wurden!“

Viele wurden zurückgelassen, weil sie kein heiliges Leben führten. Wir müssen wahre Heiligkeit lehren. Und die Menschen dazu anhalten, umzukehren. Ich sah wie die Leute den Pastor schlugen, seine Haare ausrissen und ihn zerris-sen. Der Pastor weinte und bettelte die Leute an, ihm nicht weh zu tun. Die Leute hörten aber nicht auf, weil sie dämonisiert waren.

Es gibt ganze Gemeinden, die zurück bleiben. Ich sah einen Bruder, der ver-suchte, sein Auge auszureissen, weil er so traurig war. Leute werden ihre Köpfe gegen den Boden und die Wände schlagen, weil sie nicht verstehen kön-nen, dass Jesus die einzige Antwort ist. Weil sie lieber in Sünde und in Bösem leben wollen und ihre Leben selber bestimmen wollen. Die Leute werden sich selber schneiden und ihre Köpfe schlagen, bis ihre Schädel brechen und sie zu Boden fallen. Das Blut fliesst in Strömen in der Kirche von Leuten, die sich selber verletzen.

Dann sah ich ein Jugendlicher, der zu Gott schrie: „Bitte Herr, nimm mich!“ Es war zu spät. Jesus ist schon gekommen und hat seine Gemeinde in Empfang genommen. Ich fiel zu Boden, denn ich sah noch viele andere schreckliche Dinge.

Jesus sagte mir: “In der grossen Trübsalszeit wird es Probleme geben, wie niemals zuvor.” Ich fragte: „Warum stehen die Leute wieder auf, nachdem sie sich so schwer Verletzt haben?“ Jesus antwortete: „Weil zu dieser Zeit sich die Leute nach dem Tod sehnen werden, ihn aber nicht finden. Der Tod wird von der Erde flüchten.

Ich fragte den Herrn: „Warum blieben diese Pastoren und Leute zurück?“ Und der Herr sagte: „Weil ich sie kenne. Ich kenne ihre Herzen.“ Gott kennt uns. Er kennt alle unsere Herzen.

Ich fiel zu Boden und verlor beinahe mein Bewusstsein. Jesus sagte: „Ich wollte dir dies zeigen, damit du meine Gemeinde warnen kannst und ihr auch Hoffnung geben kannst. Sage ihnen, wenn sie jetzt Busse tun, werde ich ihnen vergeben. Jetzt ist noch Zeit dazu. Ich werde etwas Grosses auf der Erde tun!“

Bitte, macht eure Augen auf. Die evangelische Kirche in Chile wächst. „Sag meinen Leuten, wenn sie um Vergebung bitten, will ich ihnen vergeben.“


Das Feuer über Chile

Ich sah dann eine andere Vision. Ich sah ein Feuer, das die ganzen Himmel bedeckte. Jesus fragte: „Hast du das gesehen? Dieses Feuer, das du über der ganzen Erde sehen kannst. Ist das Feuer über Chile. Denn Chile wird für Chri-stus sein! Gott wird Chile verändern!”

Ich sah, wie sich das Feuer bewegte und über Chile kommen wollte. Jesus sagte: “Meines Vaters Augen sind auf Chile gerichtet.” Als das Feuer auf Chile fällt, werden andere Länder dies sehen und merken, dass Gott sich hier bewegt.

Die Gemeinden auf der ganzen Welt freuten sich, dass Gott sich in Chile be-wegte. Der Herr nahm mich in der Vision an einen Ort namens „Paseo Huma-da“. Er zeigte mir Menschen, die verkrüppelt waren. Dann sah ich wahre Gläu-bige für die Krüppel ohne Beine beten und den Glieder zu befehlen, dass sie wachsen. Die Glieder gehorchten und wuchsen vor ihren Augen. Auch Men-schen ohne Arme, bekamen neue.

In dieser Zeit wird der Herr viele kreative Wunder wirken. In der Gemeinde werden Leute geheilt. In diesen Tagen werden Tote auferweckt und Gott wird dich in Chile gebrauchen, um dieselben Wunder zu tun, welche die Apostel in der Bibel getan haben.

Dies ist die gesamte Offenbarung, die Gott mir (Ricardo Cid) gab. Er kommt bald! Maranatha! Amen.